Stundenrechner

Addieren Sie tägliche Anfangs- und Endzeiten — Gesamtwochenstunden und Überstunden auf einen Blick.

Wie es funktioniert

Ein Stundenzettelrechner, der die Wochenarbeitsstunden aus täglichen Anfangs- und Endzeiten zusammenzählt, Pausen abzieht und Überstunden ab einer einstellbaren Schwelle (Standard: 40 Stunden/Woche) berechnet. Jede Zeile entspricht einem Tag; lassen Sie Anfang/Ende an freien Tagen leer. Zeiten werden im 24-Stunden-Format eingegeben (oder mit dem regionalen Standard-Zeitpicker). Die Mathematik ist einfach: Endzeit minus Anfangszeit pro Tag ergibt das Intervall, Pausenminuten werden abgezogen. Nachtschichten werden automatisch erfasst — ist die Endzeit kleiner als die Anfangszeit in derselben Zeile, geht der Rechner von einem Mitternachts-Übergang aus und addiert 24 Stunden. Der Wochenendwert ist die Summe aller Tagesstunden; übersteigt sie die Überstundenschwelle, wird der Überhang separat ausgewiesen. Das Tool ist bewusst generisch, damit es mit jeder Vergütungsstruktur funktioniert. In Deutschland regelt das Arbeitszeitgesetz die werktägliche Höchstarbeitszeit auf 8 Stunden (verlängerbar auf 10), das entspricht im 6-Tage-Mittel rund 48 Stunden/Woche. In den USA löst der Fair Labor Standards Act Überstunden ab 40 h/Woche für die meisten nicht-befreiten Beschäftigten aus. Die EU-Arbeitszeitrichtlinie deckelt den Wochendurchschnitt bei 48 Stunden über einen Bezugszeitraum, viele Mitgliedstaaten setzen niedrigere nationale Grenzen. Für eine Lohnabrechnung mit Steuerabzügen und Nettoauszahlung brauchen Sie zusätzlich einen Gehaltsrechner — diese Stundensumme ist der Eingang dafür.

Die Formel

tagesstunden = (Ende − Anfang) − Pause_Min/60 (24 h addieren, wenn Ende < Anfang) wochensumme = Σ Tagesstunden überstunden = max(0, Wochensumme − Schwelle)

Zeiten werden im 24-Stunden-Format (HH:MM) eingegeben. Pause in Minuten — typisches Mittagessen 30 oder 60. Die Standard-Überstundenschwelle ist 40 Stunden/Woche (US-FLSA-Standard); passen Sie sie auf 40 (Deutschland 5-Tage-Woche), 35 (Frankreich) oder 48 (EU-Maximum) an. Nachtschichten werden automatisch erkannt, wenn die Endzeit numerisch kleiner als die Anfangszeit ist, und 24 Stunden addiert — korrekt, solange die Schicht kürzer als 24 Stunden ist.

Beispielrechnung

  • Mo: 09:00–17:30, 30 min Pause → 8,0 h
  • Di: 09:00–18:00, 30 min Pause → 8,5 h
  • Mi–Fr: 09:00–17:30, 30 min Pause → 8,0 h × 3 = 24 h
  • Wochensumme: 40,5 h. Überstunden über 40 h: 0,5 h.

Häufig gestellte Fragen

Wie trage ich eine Schicht ein, die über Mitternacht geht?

Tragen Sie Start und Ende einfach in derselben Zeile ein — der Rechner erkennt, wenn die Endzeit vor der Anfangszeit liegt (z. B. 22:00 bis 06:00), und addiert automatisch 24 Stunden, was 8 h ergibt. Die gleiche Logik gilt für jede Schicht unter 24 Stunden, die Mitternacht überschreitet. Bei längeren Schichten als 24 Stunden (selten) auf zwei Zeilen aufteilen.

Wie funktionieren Überstunden in meinem Land?

Große Unterschiede. USA: Der Fair Labor Standards Act verlangt 1,5× Lohn über 40 Wochenstunden für nicht-befreite Beschäftigte; einige Bundesstaaten (Kalifornien) verlangen 1,5× zusätzlich ab 8 Stunden/Tag. Vereinigtes Königreich: kein gesetzlicher Überstundenzuschlag — was Sie für Mehrarbeit erhalten, regelt Ihr Vertrag. Deutschland: typisch 25 % Zuschlag über die im Vertrag oder Tarifvertrag festgelegten Tages-/Wochengrenzen. Frankreich: 25 % Zuschlag für die ersten 8 Überstunden/Woche, 50 % darüber, oberhalb der 35-Stunden-Woche. Spanien: gedeckelt auf 80 Überstunden/Jahr mit verpflichtender gleichwertiger Ruhezeit oder erhöhtem Lohn. Stellen Sie die Schwelle dieses Rechners passend ein; für den tatsächlichen Zuschlag nutzen Sie ein separates Lohnabrechnungs-Tool.

Soll ich unbezahlte Pausen vom Gesamtwert abziehen?

Ja — genau dafür ist die Pausen-Minuten-Spalte da. Die meisten Arbeitgeber bezahlen unbezahlte Pausen nicht (typisch 30 min Mittagspause); kurze bezahlte Pausen (10-15 min) werden in der Regel nicht abgezogen. Tragen Sie nur unbezahlte Pausenzeit in die Minuten-Spalte ein. Rechnung: bezahlte Stunden = (Ende − Anfang) − unbezahlte_Pausen_Min/60.

Wie genau ist das für die tatsächliche Lohnabrechnung?

Für die Stundensumme genau — das ist reine Arithmetik. Allein reicht es nicht für die echte Lohnabrechnung, die zusätzlich Stundenlohn, Lohnsteuer, Sozialversicherungsbeiträge, Rentenbeiträge, Krankenversicherungsabzüge und Schichtzuschläge braucht. Nutzen Sie dieses Tool, um die Stundenzahl festzulegen (oft der strittige Teil), und geben Sie das Ergebnis in einen separaten Lohn-/Gehaltsrechner für das Nettoergebnis ein. Für rechtskonforme Zeiterfassung gegen Arbeitszeitvorschriften nutzen Sie ein Workforce-Management-System statt eines Tabellen-Tools.

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