Wie es funktioniert
Wählen Sie ein Sparziel, einen Zeitraum und eine erwartete Rendite — der Rechner ermittelt die monatliche Einzahlung, mit der Sie genau dort landen. Bestehende Ersparnisse zählen mit: Sie wachsen weiter, also ist die Lücke kleiner, als sie zunächst wirkt. Das Ergebnis splittet das Endkapital zudem in Ihre Einzahlungen und die erzielten Zinsen — so sehen Sie, wie viel Arbeit der Markt für Sie übernimmt.
Die Formel
C = monatliche Einzahlung. FV = Sparziel (Endwert). P = aktuelles Guthaben. r = Monatszins (Jahreszins ÷ 12, als Dezimalzahl). n = Gesamtanzahl Monate (Jahre × 12). Bei Zinssatz null vereinfacht sich die Formel zu C = (FV − P) / n.
Beispielrechnung
- Ziel: 50.000 $ Anzahlung in 5 Jahren. Sie haben bereits 5.000 $ gespart und rechnen mit 5 % p.a.
- Ihre 5.000 $ wachsen allein auf rund 6.420 $. Die verbleibenden ~43.580 $ müssen über 60 Monate aus monatlichen Einzahlungen kommen.
- Erforderliche Einzahlung: rund 640 $/Monat. Über 5 Jahre zahlen Sie ~38.400 $ ein; der Rest (~5.180 $) entsteht durch Zinsen.
Häufig gestellte Fragen
Was, wenn ich die vorgeschlagene Monatsrate nicht aufbringen kann?
Sie haben drei Stellschrauben: Zeitraum verlängern, Ziel senken oder höhere Rendite ansetzen (was meist mehr Risiko bedeutet). Selbst eine kleine Verlängerung hilft viel — ein 5-Jahres-Ziel auf 7 Jahre zu strecken kann die Monatsrate um 30–40 % senken, weil mehr Einzahlungen und mehr Zinsen anfallen.
Soll ich meine Notfallrücklage mit in dieses Ziel einrechnen?
Eher nicht. Notfallrücklagen müssen liquide und stabil sein — typischerweise auf dem Tagesgeldkonto. Rechnen Sie sie separat (3–6 Monatsausgaben) und behandeln Sie Anlageziele als Geld, das Sie in Ruhe wachsen lassen. Wer beides vermischt, greift im schlimmsten Moment auf die Anlage zu.
Warum kommt als Ergebnis null heraus?
Das bedeutet: Ihr aktuelles Guthaben überschreitet bei diesem Zinssatz das Ziel ohnehin am Ende der Laufzeit — Sie müssen also nichts mehr einzahlen. Niedrigere Rendite, höheres Ziel oder kürzere Laufzeit ergeben wieder einen positiven Wert.
Soll ich gleichmäßig monatlich einzahlen oder am Anfang viel und später weniger?
Mathematisch verzinst sich früher angelegtes Geld länger — frontloading ist bei langem Horizont also überlegen. Praktisch reduziert das gleichmäßige monatliche Sparen (Cost-Average-Effekt) das Risiko, alles kurz vor einem Crash zu investieren, und lässt sich leichter durchhalten. Für die meisten schlägt Beständigkeit Optimierung.