Verbrauchsrechner (MPG)

MPG, L/100 km oder km/L aus gefahrener Strecke und nachgefülltem Sprit berechnen. Wandelt Trip-Logs in realen Verbrauch um.

Wie es funktioniert

Dieser Rechner wandelt ein einzelnes (Strecke, Sprit)-Paar in alle drei Verbrauchsmetriken um. Trip-Meter und nachgefüllte Liter/Gallonen eingeben — sofort der Quervergleich zwischen MPG, L/100 km und km/L.

Warum mehrere Tankungen. Eine einzelne Tank-zu-Tank-Messung hat Rauschen (Befüllung Start vs. Ende, Routenmix, Stil, Wetter). Der Bordcomputer ist meist 5–10 % zu optimistisch. Mittelwert über 3–5 volle Tankungen ergibt verlässliche Werte auf ~1–2 MPG genau.

Nutzung: (1) Werksangaben validieren — eigenen Verbrauch mit EPA/WLTP-Wert vergleichen. (2) Sprit-Budget mit dem Spritkostenrechner und tatsächlichem Verbrauch statt Werksangabe.

Die Formel

MPG (US) = Meilen / Gallonen (US) L/100 km = (Liter × 100) / km km/L = km / Liter 1 US-Gallone = 3,78541 L; 1 Meile = 1,60934 km

Strecke und Sprit müssen aus derselben Fahrt stammen. Am Anfang und Ende randvoll tanken, damit „verbrauchter Sprit" der nachgefüllten Menge an der Zapfsäule entspricht — nicht der Anzeige.

Beispielrechnung

  • 600 km zwischen zwei Randbefüllungen, 45 L beim zweiten Tanken nachgefüllt.
  • L/100 km = 45 × 100 / 600 = 7,5. km/L = 600/45 = 13,33. MPG (US) = 235,215 / 7,5 = 31,4.

Häufig gestellte Fragen

Warum zeigt der Bordcomputer besseres MPG?

Bordcomputer rechnen aus Injektor-Impulsen. Sie sind typisch 5–10 % zu optimistisch wegen (a) Rundung zugunsten des Fahrers und (b) Nichtberücksichtigung von Tankverdunstung, Kaltstart-System oder Start-Stop-Ankurbeln. Für absolute Zahlen brim-to-brim „km/L" vertrauen; dem Bordcomputer für Trends.

Wie viele Tankungen für einen verlässlichen Mittelwert?

3 bis 5 volle Tankungen im üblichen Routenmix kommen ~1–2 MPG an den Langzeit-Mittelwert. Bei Autobahn-Stadt-Mix abwechseln statt einen „repräsentativen" Tank auszuwählen. Nicht einen Urlaubs-Tank mit einem Winter-Pendel-Tank mitteln — verschiedene Betriebsbereiche.

Kostet Kälte wirklich so viel Verbrauch?

Ja — typisch 10–20 % schlechter unter null. Ursachen: zäheres Öl, längere Warmlaufphase mit fetterem Gemisch, dichtere Luft, höherer Rollwiderstand kalter Reifen, mehr elektrische Last (Sitzheizung, Heckscheibenheizung, Licht) und kurze Fahrten, die nie Betriebstemperatur erreichen. Hybride leiden am meisten — Motor läuft nur für Kabinenwärme. Winter-Budget ~15 % über dem Sommer-Mittel.

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