Kelvin in Celsius

K sofort in °C umrechnen. Formel: °C = K − 273,15.

Wie es funktioniert

Kelvin und Celsius haben die gleiche Gradgröße — nur die Lage des Nullpunkts unterscheidet sich. Kelvin beginnt am absoluten Nullpunkt (die niedrigstmögliche Temperatur, bei der die molekulare Bewegung aufhört); Celsius am Gefrierpunkt von Wasser. Die Umrechnung ist deshalb ein einfacher Offset von 273,15. Praktisch in Physik, Chemie, Werkstoffkunde und jeder thermodynamischen Rechnung, bei der Temperaturverhältnisse sinnvoll sein müssen.

Die Formel

°C = K − 273,15

Der Offset 273,15 ist die vereinbarte Temperatur des Gefrierpunkts von Wasser in Kelvin (internationale Temperaturskala 1990, ITS-90). Umgekehrt °C → K einfach 273,15 addieren. Für Fahrenheit aus Kelvin den Umweg über Celsius nehmen: °C = K − 273,15, dann °F = °C × 9/5 + 32.

Beispielrechnung

  • 0 K = −273,15 °C (absoluter Nullpunkt)
  • 273,15 K = 0 °C (Wasser gefriert)
  • 293,15 K = 20 °C (Zimmertemperatur)
  • 5778 K ≈ 5505 °C (Sonnenoberfläche)

Häufig gestellte Fragen

Warum hat Kelvin kein Gradzeichen?

Kelvin ist eine SI-Basiseinheit, kein „Grad von" etwas — es steht für sich, mit dem absoluten Nullpunkt als festem Ursprung. Man schreibt „300 K", nicht „300 °K". Das Gradzeichen ist relativen Skalen wie Celsius und Fahrenheit vorbehalten, deren Nullpunkte willkürliche Bezugswerte sind (Gefrierpunkt von Wasser, eutektische Sole usw.). Die Schreibweise wurde 1968 offiziell vereinfacht.

Kann es eine Temperatur unter 0 K geben?

Klassisch nein — 0 K ist der absolute Nullpunkt, bei dem molekulare Bewegung aufhört (idealisiert; quantenmechanisch bleibt eine Restnullpunktenergie). Thermodynamisch ist er eine unerreichbare untere Schranke. Es gibt exotische Experimente mit „negativer absoluter Temperatur", die aber Besetzungsinversionen sind — nicht kälter als 0 K, sondern heißer als unendlich.

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